Benk liegt zwischen Bindlach und Bad Berneck am Rande des
Fichtelgebirges auf einer Höhe von ca. 425 m ü. NN. Die Ortschaft
verbindet ländliche Ruhe mit kurzen Wegen in die Region Bayreuth
und nach Oberfranken.
Benk liegt an der Bundesstraße 2 und der Autobahn A 9 in der Nähe
des Autobahndreiecks Bayreuth/Kulmbach und der A 70 in Richtung
Bamberg. Gleichzeitig bleibt der
Ort überschaubar, persönlich und von einem aktiven Dorfleben geprägt.
Ein Dorf mit langer Geschichte
Die Wurzeln Benks reichen weit zurück: Der Ort entwickelte sich
vermutlich bereits im 8. Jahrhundert aus mehreren slawischen
Ansiedlungen. Aus diesen frühen Siedlungsspuren entstand über
die Jahrhunderte ein Dorf, das bis heute von seiner Lage zwischen
Bindlach, Bad Berneck und dem Rand des Fichtelgebirges geprägt ist.
Bis 1365 gehörte Benk zur Pfarrgemeinde Marktschorgast. Später
entwickelte sich der Ort zum eigenen Pfarrdorf; die Kirche St.
Walburga wurde zum sichtbaren Mittelpunkt. Die heutige Kirche
wurde 1749 geweiht, ihr Turm ist älter. Zusammen mit Friedhofsmauer
und dem Torhaus von 1703 bildet sie bis heute ein prägendes
historisches Ensemble im Ortskern.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Benk aus 27 Anwesen,
darunter Höfe, Sölden, ein Wirtshaus, eine Gemeindeschmiede und
ein Hirtenhaus. 1810 wurde Benk bayerisch, 1812 entstand der
Steuerdistrikt Benk. Aus der früheren Gemeinde Benk wurde im Zuge
der bayerischen Gebietsreform am 1. Januar 1978 ein Ortsteil der
Gemeinde Bindlach.
Heute verbindet Benk seine Geschichte mit einem lebendigen
Dorfleben aus Vereinen, Festen und Nachbarschaft. Veranstaltungen
wie das Benker Kanzfeierla, das Dorffest oder der Weihnachtsmarkt
im Pfarrgarten machen sichtbar, was den Ort auszeichnet:
Überschaubarkeit, Zusammenhalt und ein aktives Miteinander.
Mehr zur Geschichte von Benk
8. Jahrhundert
Vermutliche Entwicklung aus slawischen Ansiedlungen.
1749
Weihe der heutigen Kirche St. Walburga.
1812
Bildung des Steuerdistrikts Benk.
1978
Eingemeindung nach Bindlach.